Buch "Cybergefahr" in deutscher Sprache veröffentlicht

18.12.2015
G DATA Blog

Das international bekannte deutsche Verlagshaus Springer hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Buch „Cybergefahr“ von G DATA Security Evangelist Eddy Willems veröffentlicht. Mit dem Verwischen der Grenzen von realer und virtueller Welt wird das Internet zum Tummelplatz für Cyberkriminelle: mit gezielt schädigenden Aktionen fügen sie Laien, Unternehmen oder ganzen Regierungen eines Landes großen Schaden zu. Der international anerkannte Security-Experte Eddy Willems hat sich das Ziel gesetzt, das Management von Unternehmen, Politiker und Regierungsvertreter sowie Endverbraucher dahingehend aufzuklären – und zwar über die IT-Fachwelt hinaus. Mit dem notwendigen Wissen ausgestattet ist der Leser des Springer-Sachbuchs Cybergefahr in der Lage, Gefahren in der digitalen Welt zu erkennen und sich vor Cyber-Angriffen zu schützen. Die Lektüre setzt dabei keinerlei Vorkenntnisse voraus – ganz gleich ob Lösungen für PC, Smartphone oder ganze Firmennetzwerke gesucht werden.

„Es wäre schön, wenn wir mit dieser Publikation die Welt ein wenig sicherer machen und gleichzeitig den Cyberkriminellen das Leben ein wenig schwerer“, leitet Willems in die Lektüre ein. Grundsätzlich aber sei kein IT-System vor diesen Gefahren gefeit. Sowohl die Windows- als auch die Apple-Welt würden zum Opfer der sogenannten schadenverursachenden ‚Malware‘. Uneins ist sich die Fachwelt nach Meinung des Experten aber darüber, wann tatsächlich der erste Computer-Virus geboren worden ist. Manche sagen, es war ‚Creeper‘, der erste Wurm eines experimentellen Computerprogramms von 1971. Möglicherweise war es aber auch ‚Elk Cloner‘, der erst viele Jahre nach Entdecken überhaupt zum Virus benannt worden ist. Fest steht nur, so Willems: „Ging die Malware-Verbreitung anfangs noch im Schneckentempo via Diskette von Rechner zu Rechner voran, so hat sie sich mit Einführung des globalen Internets rapide intensiviert, was ihre Geschwindigkeit und die Zahl der Cyberopfer angeht.“ 

Bei diesem Buch handelt es sich um die aktualisierte, übersetzte Fassung des ursprünglich in niederländischer Sprache verfassten Buchs „Cybergevaar“, das im Oktober 2013 in Belgien und den Niederlanden im Lannoo Verlag erschienen ist. „Ein umfassendes Buch über Cyber-Gefahren in leicht verständlicher Sprache zu schreiben, ist keine leichte Aufgabe. Dem Autor von „Cybergevaar“ ist jedoch genau dies gelungen“, heißt es in der ersten Rezension des Werks, die in der renommierten belgischen IT-Zeitschrift Datanews erschienen ist. In einer weiteren Rezension des bekannten Online-Fachmagazins Virus Bulletin wird das Werk als „unterhaltsame Lektüre zu einem wichtigen Thema“ bezeichnet.

Anlässlich dieser Gelegenheit konnten wir mit Eddy Willems ein Gespräch über dieses Buch führen:

Was hat Sie dazu veranlasst, dieses Buch zu schreiben?

Willems: Mein Buch „Cybergefahr“ liefert einen leicht lesbaren, leicht zugänglichen Überblick über fast alle Sicherheitsprobleme in der Informationstechnik und über Malware. Es wendet sich nicht nur an den technisch versierten Leser, sondern richtet sich auch an die breite Öffentlichkeit und liefert nützliche Informationen für jedermann. Ein Buch dieser Art über IT-Sicherheit fehlte meiner Ansicht nach auf dem Markt. Mit meinem Buch wollte ich diese Lücke schließen. Die erste Ausgabe in niederländischer Sprache war innerhalb von Monaten ausverkauft – das Interesse der Öffentlichkeit ist erstaunlich groß. Der nächste logische Schritt war die Übersetzung in andere Sprachen. Ich freue mich wirklich sehr, dass das Verlagshaus Springer die Entscheidung getroffen hat, diese aktualisierte deutsche Fassung zu veröffentlichen.

Erzählen Sie uns mehr über den Inhalt. Was erwartet den Leser?

Willems: „Cybergefahr“ führt zunächst in die Geschichte von Malware ein und untersucht die zahlreichen Profile von Malware-Autoren und Hackern. Außerdem behandelt eines der Kapitel das Thema Schattenwirtschaft, deren Konzept und Strukturen anhand vieler Beispiele beleuchtet wird. Dieses Kapitel basiert auf einem Whitepaper der G DATA SecurityLabs. Darüber hinaus werden neue Entwicklungen aus den Bereichen Cyberangriffe, Sabotage und Spionage erörtert und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Natürlich behandelt es auch die Bedrohungen, mit denen die Benutzer tagtäglich konfrontiert werden. Das Buch befasst sich auch detailliert mit einer Reihe von Mythen über Malware. Das Kapitel über allgemeine Tipps und Tricks im Hinblick auf die Sicherheit ist gewiss für alle interessant. Ein weiteres Kapitel enthält gezielte Tipps für Unternehmen. Außerdem befasst sich das Buch mit der Frage, auf welche Weise staatliche Stellen und die Medien zu einer besseren Aufklärung der Anwender beitragen können. Zudem liefert es Insider-Einblicke in die Computer-Sicherheitsbranche und in Organisationen wie AMTSO und EICAR. Natürlich geht „Cybergefahr“ auch darauf ein, wie sich die Problematik und mögliche Lösungen wohl in der Zukunft entwickeln werden. Ich greife dieses Thema in Form einer Kurzgeschichte mit dem Titel „Beängstigend“ auf, die im Jahr 2033 spielt.

Sie erwähnten eben eine Kurzgeschichte. Doch diese ist rein fiktiv, oder?

Willems: Ja, die Kurzgeschichte „Beängstigend“ ist eine Science-Fiction-Story, die im Grunde auf sicherheitsrelevanten Fakten aus der Praxis und auf den potenziellen technischen Möglichkeiten im Jahr 2033 basiert. In einem Handlungsstrang wird beispielsweise aufgezeigt, was rund um das NATO-Hauptquartier in Brüssel geschehen könnte. Neben einigen fiktiven Charakteren habe ich auch einige sehr bekannte Sicherheitsexperten und meinen eigenen Sohn in die Geschichte eingeflochten. Diese Personen sind real und haben mir ihre Erlaubnis erteilt, sie als Charaktere dieser unglaublichen Geschichte zu verwenden. Abgesehen von dieser Kurzgeschichte hat das Buch allerdings reinen Sachbuchcharakter.

Was ist das Besondere an diesem Buch?

Willems: Während der Lektüre stößt der Leser immer wieder auf spannende Anekdoten und unterhaltsame Situationen aus dem Sicherheitsbereich, die den meisten Lesern bisher sicherlich gänzlich unbekannt waren. Ich beschreibe dabei eine Reihe von real geschehenen Vorfällen, auf die ich gestoßen bin und die manchmal sogar mein Leben verändert haben. Das Buch enthält zudem einige kleine Überraschungen, doch die werde ich jetzt noch nicht verraten. Die müssen Sie schon selbst entdecken.

Basiert „Cybergefahr“ ausschließlich auf Ihren eigenen Meinungen und Erfahrungen?

Willems: Das Buch basiert größtenteils auf meinen Erfahrungen als Anwender, Systemanalyst, Support-Techniker und Berater eines großen Versicherungsunternehmen sowie als leitender Sicherheitsberater eines weltweit agierenden Value Added Distributors der Sicherheitsbranche, als Security Evangelist zweier bekannter Unternehmen aus der Sicherheitsbranche sowie als Vorstandsmitglied von drei Verbänden der Antivirusbranche. Dadurch hatte und habe ich die außergewöhnliche Gelegenheit, die Sicherheit aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. 

Ich wollte aber auch andere Meinungen zu Wort kommen lassen. Aus diesem Grund habe ich renommierte Sicherheitsexperten gebeten, für das Buch ihre Stellungnahmen abzugeben. Dabei handelt es sich um Personen, die ich sehr gut kenne und denen ich großen Respekt zolle, darunter Natalya Kaspersky (InfoWatch), Ralf Benzmüller (G DATA), Peter Kruse (CSIS Security Group), Bob Burls (unabhängiger IT-Sicherheitsberater), Prof. Dr. Nikolaus Forgo (Universität Hannover) und Prof. Dr. Klaus Brunnstein (Universität Hamburg).

Bezugsquellen

„Cybergefahr“ von Eddy Willems, Springer Spektrum, ist ab sofort als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Sie finden „Cybergefahr“ bei Amazon sowie in den meisten deutschsprachigen Buchhandlungen und Online-Shops.

Darüber hinaus ist das Buch auch über die Website des Verlags erhältlich - Springer.com  

Offizielle Website (in deutscher Sprache): www.cybergefahr.de
Offizielle Website (in niederländischer Sprache): www.cybergevaar.be bzw. www.cybergevaar.nl 

Sie können das Buch auch über folgende Webseite bestellen: www.lannooshop.com/gdata  

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