Meldung vom 08. Februar 2021

Safer Internet Day 2021: Aufmerksamkeit für gefährliche Nachrichten schaffen

G DATA CyberDefense gibt Sicherheitstipps für Internetnutzer

Die Corona-Krise hat die tägliche Kommunikation von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen in den digitalen Raum verlagert. Hier sind auch Kriminelle aktiv und verbreiten über Mails und Nachrichten in Sozialen Netzwerken Links zu Schadcode-Webseiten und verseuchte Dateien, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Zum Safer Internet Day am 09. Februar 2021 gibt G DATA CyberDefense Sicherheitstipps und erklärt, wie Phising-Mails zu erkennen sind.

Durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ist die Gesellschaft mehr denn je auf digitale Kommunikationsmittel angewiesen. Im Homeoffice oder Homeschooling sind Mails, Videokonferenzen und Social-Media-Plattformen wichtige Kanäle, um Informationen auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Aber nicht jede Nachricht ist echt. Besonders Kinder und Jugendliche verfügen häufig noch nicht über genug Medienkompetenzen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Das Motto zum Safer Internet Day lautet: „Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“. Mit der Unterstützung von Schule und Eltern können Kinder und Jugendliche für Betrugsmaschen im Netz sensibilisiert werden.

Tim Berghoff

Es ist wichtig, alle Altersgruppen für Phishing zu sensibilisieren. Auch wenn Links und schädliche Anhänge häufig über Mails verbreitet werden, sind auch Direktnachrichten über Social Media eine Methode von Kriminellen, um an persönliche Daten zu gelangen. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen aktive Unterstützung, sowohl durch Eltern als auch LehrerInnen. Denn nur, wer kritisch bewerten kann, ob eine Nachricht "echt" ist oder nicht, kann sich dauerhaft sicher im Netz bewegen.

Tim Berghoff

Security Evangelist

Echte von gefälschten Nachrichten unterscheiden

Kriminelle versuchen bei gut gemachten Phishing-Angriffen die Grenze zwischen Fakt und Fake größtmöglich verschwimmen zu lassen. Ihr Ziel: Sie wollen möglichst schnell an vertrauliche Informationen gelangen wie Login-Daten. Dazu geben sie sich als eine seriöse Quelle aus und schaffen einen Kontext, der auf viele Personen passt und vertrauenswürdig erscheint. Neben gefälschten Mails, die vermeintlich von einer bekannten Bank stammen, senden sie aber auch Kontaktanfragen über Direktnachrichten in Sozialen Netzwerken. Sie geben sich als ein vermeintlicher Bekannter aus oder treiben auch in Chaträumen ihr Unwesen, um persönliche Daten zu erfragen. Kinder und Jugendliche sind hier besonders gefährdet und müssen lernen, dass seriöse Quellen keine Weitergabe von vertraulichen Informationen fordern.

Kriminelle nutzen Emotionen als Trigger

Für Erwachsene sind besonders Mails mit gefälschten Versandbestätigungen, Rechnungen oder LinkedIn-Anfragen ein Trigger. Kinder und Jugendliche wiederum sind eher für gefälschte Anfragen auf Social Media empfänglich. Kriminelle nutzen menschliches Verhalten wie Neugierde aus, aber auch das Vertrauen in bekannte Institutionen, für die sich Angreifer ausgeben.

G DATA gibt Tipps für mehr Sicherheit im Netz und woran Phishing erkennbar ist

  • Eine Sicherheitslösung für PC und Smartphone enthält einen Spam-Filter.

Eine leistungsfähige Sicherheitslösung für PC und Smartphone schützt Eltern sowie Kinder vor vielfältigen Bedrohungen im Netz. Neben einem Virenschutz, Spam-Filter und einer Firewall sind Internetnutzer allgemein durch einen Echtzeitschutz gegen Onlinebedrohungen geschützt.

  • Prüfen, ob Absender, Betreff und Inhalt der Nachricht zusammenpassen.

Die vollständige E-Mail-Adresse oder der angegebene Name sollten immer überprüft werden. Auch, ob Absender, Betreff und Inhalt insgesamt zusammenpassen.

  • Ist die Anrede allgemein gehalten, besser zweimal hinschauen.

Die Anrede sollte direkt und persönlich sein. Ist die Anrede allgemein gehalten, wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Hallo du“, kann dies ein Anzeichen für eine gefälschte Nachricht sein.

  • Nachricht auf Fehler und Vertipper prüfen.

 Die Mail oder Direktnachricht genaustens auf Vertipper und Fehler untersuchen. Ist die Sprache einheitlich und der Aufbau nachvollziehbar? Insbesondere das Layout und Logo in einer Mail sollten auf den ersten Blick stimmig und seriös sein.

  • Daten nur auf offiziellen Internetseiten eingeben.

 Kriminelle versuchen über mitgeschickte Links Personen auf eine gefälschte Website zu locken. Login-Daten sollten nur über den direkten Besuch der Website erfolgen und nicht über einen Link in einer Mail.

  • Social-Media-Anfragen genau prüfen.

 Hier gilt: Nur Anfragen von bekannten Personen bestätigen und keine Links anklicken, die von unbekannten Personen gesendet wurden.

  • Eine Kindersicherung schützt vor problematischen Inhalten.

 Eltern sollten ihre Kinder mit Hilfe einer Kindersicherung für PC, Smartphone und auch Tablet vor Internetseiten über Drogen, Gewalt und Pornografie schützen. Problematische Seiten werden nicht geladen.

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