Meldung vom 28. Januar 2021

Emotet-Takedown ist ein Schlag gegen Cyberkriminalität

Verschnaufpause für Unternehmen: Der Takedown des Emotet-Botnetzes ist ein empfindlicher Schlag gegen Cybercrime. Unternehmen sollten die so gewonnen Zeit nutzen, ihre Sicherheitsstrategie zu überprüfen.

In einer koordinierten Aktion von nationalen und internationalen Ermittlungsbehörden ist das international operierende Botnetz hinter der Emotet-Malware zerschlagen worden. Damit ist die Infrastruktur hinter der Allzweckwaffe des Cybercrime nicht mehr funktional – und Unternehmen vorerst vor einer Infektion durch Emotet geschützt. Bereits erfolgte Infektionen sind auch nach der erfolgreichen Aktion nicht bereinigt. Wer eine Warnung durch das BSI erhalten hat, sollte diese nach wie vor ernst nehmen.

Tim Berghoff

Wir gratulieren dem BKA, der ZIT und allen Beteiligten zu der sehr erfolgreichen Operation. Die Welt ist durch diese Aktion ein Stück sicherer geworden. Die IT-Sicherheitslage bleibt zwar angespannt, aber allen IT-Verantwortlichen in Unternehmen dürfte ein Stein vom Herzen fallen.

Tim Berghoff

Security Evangelist

Wiederaufbau wird Zeit und Geld kosten

„Es ist nicht auszuschließen, dass die Gruppen hinter Emotet das Netzwerk in den kommenden Monaten oder Jahren wiederaufbauen werden – doch das wird viel Zeit und Geld kosten. Diese Zeit sollten Unternehmen nutzen, ihre eigene IT-Sicherheitsstrategie zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen“, sagt Berghoff.

Emotet ist als Allzweckwaffe des Cybercrime die mit Abstand gefährlichste Bedrohung für Unternehmen. Im vergangenen Jahr haben die Experten von G DATA über 800.000 Samples der Schadsoftware identifiziert. Emotet fungiert als Türöffner und lädt nach einer erfolgreichen Infektion des Systems weiteren Schadcode nach. Dabei handelt es sich meist um Verschlüsselungstrojaner wie Ryuk oder Trickbot. G DATA CyberDefense beobachtet Emotet seit vielen Jahren rund um die Uhr, um Kunden bestmöglich vor dieser Gefahr zu schützen. Die G DATA Gruppe stellt ihre Fähigkeiten im Bereich Malwareanalyse und IT-Forensik regelmäßig auch Ermittlungsbehörden und betroffenen Unternehmen zur Verfügung.

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Meldung vom 28. Januar 2021

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