Meldung vom 03. Mai 2018

„World Password Day“ am 3. Mai

Internetbenutzer sind aufgerufen, ihrer Account- und Passwortsicherheit auf den Zahn zu fühlen und zu verbessern

Seit 2013 existiert der „World Password Day“ und findet seitdem im Mai am ersten Donnerstag statt. Ein starkes Passwort ist wichtig, um unberechtigten Dritten den Zugang zu Online-Diensten zu verwehren. G DATA gibt nützliche Informationen für eine hohe Account- und Passwortsicherheit.

Propaganda auf dem eigenen Social-Media-Account: Wenn auf der persönlichen Twitter-Wall die Türkei-Flagge und ein Bild vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vorzufinden ist, werden sicherlich einige Personen skeptisch werden. Genau das passierte dem Chefredakteur des „Spiegels“ Klaus Brinkbäumer am 14. Januar 2018. Er kommunizierte vermeintlich auf seinem Twitter-Account den Satz „Aufgrund der schlechten Nachrichten die wir bisher über die Türkei und Recep Tayyip Erdogan berichtet und veröffentlicht haben, möchten wir uns entschuldigen.“ Wie sich später herausstellte, wurde der Account unberechtigterweise von Dritten übernommen. Einer der Gründe könnte ein unzureichend sicheres Passwort gewesen sein.

Text-Passwörter, wie sie beispielsweise in Social Media oder auf Shopping-Seiten verwendet werden, sind und werden zukünftig ein wichtiger Bestandteil sein, wenn es um die Absicherung des eigenen Online-Accounts gegenüber unberechtigten Dritten geht. Seit Jahren beschäftigen sich IT-Sicherheitsexperten mit der Frage, wie ein solides Passwort auszusehen hat, um eine Account-Übernahme auszuschließen. Früher sind Analysten und Forscher sich einig gewesen, dass ein Passwort aus mindestens acht Zeichen bestehen, und keine gebräuchlichen und leicht zu erratenden Wörter beinhalten sollte. So steht es beispielsweise auch heute noch in den aktuellen Passwort-Guidelines von Konzernriesen wie Google. Das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) ergänzt, dass Benutzer unterschiedlich erstellte Passwörter für ihre Konten verwenden sollten. Die Kennwörter müssen eine Vielzahl von Komplexitätsanforderungen wie Sonderzeichen und Zahlen nebst Buchstaben erfüllen. Die Studie „Let’s go in for a closer look: Observing passwords in their natural habitat“ zeigt, dass Personen für durchschnittlich 26,3 unterschiedliche Webseiten Passwörter besitzen. Dabei benutzen sie in 80 % der Fälle immer die gleichen oder minimal leicht abgewandelten Kennwörter. Benutzer verwenden folglich nur ungern unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Webseiten, denn wer kann sich die vielen Passwörter merken, die sowohl komplex genug als auch für das jeweilige Portal einzigartig sind? Die Lösung: Ein Passwort-Manager wie zum Beispiel der in G DATA Total Security.

Mit Hilfe eines Plugins für den Web-Browser werden vergebene Passwörter in eine Offline-Datenbank auf dem Computer gespeichert. Damit sie vor dem Zugriff Fremder geschützt sind, wird lediglich ein Master-Passwort für das Öffnen des Passwort-Safes benötigt. In diesem können dann alle eigens erstellten Kennwörter eingesehen und verwaltet werden. Sollten Benutzer ein sicheres Passwort benötigen, so lässt sich mit einem Klick in der Software ein kryptisches Passwort generieren. Besser ist es jedoch, wenn Internetnutzer sich eigenständige Passwörter überlegen. G DATA gibt zum „World Password Day" nützliche Tipps:

Sieben Tipps für eine bessere Account-Sicherheit

  • Ein Passwortmanager ist nützlich: Als Benutzer verliert man sehr schnell den Überblick über die richtigen Kennwörter, die für das jeweilige Portal verwendet wurden. Mit dem Passwortmanager der G DATA Total Security ist das kein Problem mehr. Er erscheint nach der Installation als Icon im Browser und merkt sich alle Zugangsdaten von Webseiten, über die auf passwortgeschützte Konten zugegriffen wird.
     
  • Passwortlänge ist Trumpf: Ungeachtet vieler älterer Empfehlungen hat sich ein neuer Ansatz durchgesetzt: Lange Passwörter sind besser, als komplizierte. Ein Passwort kann aus noch so vielen verschiedenen Satzzeichen, Zahlen und kleinen sowie großen Buchstaben bestehen; je länger ein Passwort ist, desto mehr Variationen müssen von einem potentiellen Angreifer berücksichtigt werden.

    Beispiel: Ein Passwort mit sechs Zeichen, bestehend aus Kleinbuchstaben, würde aus fast 309 Millionen Kombinationen bestehen. Das hört sich zunächst viel an, aber ein aktueller Computer würde ein solches Passwort in etwa sieben Sekunden erraten. Indes benötigt ein Angreifer rund 66 Jahre, wenn das Passwort um sechs Zeichen, also auf zwölf Zeichen, erweitert wird.
     
  • Passphrasen verwenden: Ein einziges Wort als Passwort zu benutzen, gilt als nicht ausreichende Sicherung. Zu einfach lassen sich beispielsweise Passwörter wie „fussball1234“ oder „passwort+“ erraten. Deshalb sollte grundsätzlich eine Passphrase verwendet werden, die in keinem Wörterbuch zu finden aber gleichzeitig gut zu merken ist. Das ist wichtig, denn Cyberkriminelle verwenden statistisch wahrscheinliche Kombinationen, die eine bekannte Wortfolge schnell aufdecken und somit das Passwort wiederum unsicher machen.

    Beispiel: Eine Passphrase lässt sich beispielsweise sehr einfach aus dem Satz „Ich bin aus Sicherheitsaspekten ein gutes Passwort.“ generieren. Viele wissen nicht, dass auch ein Leerzeichen für ein Passwort verwendet werden kann. So entstünde folgende Passphrase: „! b!m 1 n!c3s PASSWORT vong S!ch3rh3!t h3r.“
     
  • Passwörter richtig ändern: Wenn man das Passwort ändert, dann sollte das neue nicht aus dem vorherigen Passwort ableitbar sein. Viele Benutzer fügen hierbei eine Monats- oder Jahreszahl dem Kennwort hinzu respektive eine fortlaufende Nummer. Andere Nutzer ändern ein gutes Kennwort zu einem eher simpleren ab, um den Komfort beim Login für sich selbst zu erhöhen. Generell gilt ein Kennwort nur dann abzuändern, wenn eine Webseite dazu auffordert, jemand Drittes die Passworteingabe genau beobachtet hat oder bekannt ist, dass eine Datenbank eines Online-Portals geknackt wurde. Ob eine Datenbank und somit die eigene Sicherheit betroffen ist, lässt sich beispielsweise über die Webseite "Have I Been Pwned" herausfinden.
     
  • Sofort aktualisieren: Sicherheits-Updates sind gerade zu Zeiten von Meltdown und Spectre unabdingbar, wenn der Schutz des Computers oder des Mobilgeräts gewährleistet werden soll. Generell gilt die Devise das Betriebssystem und die installierte Software respektive Apps auf den aktuellen Stand zu halten und Updates umgehend einzuspielen.
     
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Anwender sollten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung überall nutzen, wo es möglich ist. Die entsprechenden Optionen heißen unter Umständen „Zwei-Stufen-Anmeldung”, „Anmeldebestätigungen” oder ähnlich. Facebook, LinkedIn, Dropbox, Google, PayPal und einige andere große Dienstleister bieten das als Möglichkeit an.
     
  • Aktueller Virenschutz: Desktop, Notebooks und auch Smartphones und Tablets sollten immer über einen aktuellen Virenschutz verfügen. Gerade bei Mobilgeräten werden häufig keine Sicherheitsrisiken vermutet, da der hartnäckige Irrglaube vorherrscht, man könne diese nicht für kriminelle Aktivitäten nutzen. Ein Risiko, das es schnellstmöglich zu beseitigen gilt.
     

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