11. April 2017

Alle 4,2 Sekunden ein neuer Schadprogrammtyp im ersten Quartal 2017

G DATA Sicherheitsexperten veröffentlichen Malware-Statistiken für 2016 und das erste Quartal 2017.

2016 zählten die G DATA Experten 6.834.443 neue Computerschädlinge. Zum Jahr 2015 war dies eine Steigerung von 32,9 Prozent. Im ersten Quartal 2017 setzt sich dieser Trend mit 1.852.945 neuer Schadprogrammtypen fort. Für den Zeitraum bedeutet das: Alle 4,2 Sekunden registrieren die Analysten bei G DATA einen neuen Schadprogrammtyp. Der Wert liegt 72,6 Prozent über dem vom ersten Quartal 2016. Die G DATA Sicherheitsexperten prognostizieren bis Ende des Jahres einen neuen Negativ-Rekord von 7,41 Millionen neuen Schädlingen.

„Ransomware hat für zahlreiche Schäden gesorgt, obwohl der Anteil der Schädlinge am Gesamtaufkommen eher gering ist“, erklärt Ralf Benzmüller, Executive Speaker G DATA SecurityLabs. „Gegenteilig verhält es sich mit Adware. Sie ist die produktivste Malware-Kategorie, wird aber kaum wahrgenommen.“

Ransomware nimmt 2017 zu

Im ersten Quartal 2017 hat die Anzahl von Ransomware bereits den Wert aus dem zweiten Halbjahr 2016 erreicht. Trotz des geringen Anteils am Malware-Gesamtaufkommen sorgten Petya, Locky oder Spora für sehr viel Aufsehen und Schäden. Auch Adware hat in diesem Jahr nochmal zugelegt. Machte die Kategorie 2016 noch einen Anteil von 4,9 Prozent, sind es im ersten Quartal 13,9 Prozent.

Weitere Informationen zu den Statistiken und welche Malware-Kategorie dominiert, gibt es im G DATA Security Blog:"Malware Trends 2017".

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