29. November 2016

Angriffe auf Schwachstellen von Routern sind äußerst lukrativ

Der Angriff auf Router von Telekom-Kunden zeigt die Verletzbarkeit der Internet-Infrastruktur. Rund 900.000 Nutzer konnten sich nicht mit dem Internet verbinden. Doch was steckt hinter dem Angriff? Was ist die Motivation der Täter und welchen finanziellen Nutzen können Online-Kriminelle durch Angriffe auf Router ziehen?

„Angriffe auf Schwachstellen von Routern sind für Angreifer äußerst lukrativ“, so Tim Berghoff, G DATA Security Evangelist. „Gelingt es Angreifern Sicherheitslücken auszunutzen, sind sie in der Lage das gesamte Gerät zu manipulieren und so auch DNS-Einstellungen zu verändern. Das Mitschneiden persönlicher Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Login-Daten zu Internetdiensten, ist dann ohne weiteres möglich. Ebenso besteht die Gefahr, dass ohne Wissen und Zutun des Inhabers Premium-Telefonnummern gewählt werden, die hohe Kosten für den Anschlussinhaber zur Folge haben.“ Nach Einschätzung des Experten stellt der jetzt bekannt gewordene Angriff aber nur die Spitze des Eisbergs dar – mit Angriffen auf Router und IoT-Geräte wird zukünftig verstärkt zu rechnen sein.

G DATA Sicherheitsexperte Tim Berghoff beleuchtet im G DATA Security Blog die Hintergründe des Angriffs:"Warum sich Angriffe auf Router lohnen".

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