it-sa 2026: Besuchen Sie uns in Halle 7A – Stand 314
Jetzt zu Sessions anmelden & Gratisticket sichern
Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit findet vom 27.-29. Oktober 2026 in Nürnberg statt.

#CyberVertrauen beginnt hier
Die it-sa ist die Leitmesse der IT-Sicherheitsbranche – und G DATA ist seit vielen Jahren fester Bestandteil davon. Auch dieses Jahr sind wir wieder vor Ort in Nürnberg und laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns die aktuellen Herausforderungen der Cybersicherheit zu diskutieren. In unseren Sessions geben wir praxisnahe Einblicke in aktuelle Bedrohungslagen, zeigen Lösungsansätze aus erster Hand und teilen Erfahrungen aus echten Incident-Response-Fällen.
Denn Vertrauen entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Wissen, Austausch und echte Partnerschaft.
Unsere Sessions
Melden Sie sich an und nehmen Sie vor Ort oder virtuell teil
27. Oktober 2026
Vortrag | 14:30 - 15:30 Uhr | Raum Oslo
Vom Alarm zur Abwehr: XDR im simulierten Angriffsszenario
IT-Sicherheit ist ein fortlaufender Prozess. Geprägt von wachsenden regulatorischen Anforderungen und immer komplexeren Angriffen. Anhand eines simulierten Angriffs zeigen wir, wie unser XDR Bedrohungen erkennt, bewertet und klare Handlungsmöglichkeiten schafft. Sie erfahren, wie Security-Teams über unser Kundenportal auf Alarme reagieren und in welchen Fällen das XDR bei unbehandelten Vorfällen automatisiert eingreift. Dabei wird deutlich: Effektiver Schutz geht über Endpunkte und Kerninfrastruktur hinaus – denn nur ein vollständiger Überblick über die gesamte IT-Landschaft ermöglicht es, Risiken nachhaltig zu reduzieren.
mit Manuel Beelen
Vortrag | 16:00 - 17:00 Uhr | Raum Oslo
Von der Abwehr zur Gewissheit: Wie Pentests die Lücken in der IT-Sicherheit schließen
Selbst modernste Angriffserkennung schützt nicht gegen Schwachstellen im Netzwerk. Anhand echter Fallbeispiele zeigt unser Speaker typische Angriffsverläufe und Sicherheitslücken, die erst durch gezielte Penetration Tests aufgedeckt werden. Der Vortrag macht deutlich, warum Penetration Tests die entscheidende Ergänzung sind, um verborgene Risiken sichtbar zu machen, bevor es echte Angreifer tun. So schafft die Kombination aus Angriffserkennung und Tests ein wirklich belastbares Sicherheitsniveau.
mit Alexander Höhler
28. Oktober 2026
Impuls & Panel | 09:45 - 11:00 Uhr | Raum Oslo
Hybride Angriffe, neue Lage, neue Anforderungen. IT-Sicherheit im öffentlichen Sektor braucht Vertrauen
Umfassender Schutz vor Cyberangriffen erfordert heute mehr als ein einzelnes Produkt – er verlangt ein durchdachtes Zusammenspiel aus Prävention, Erkennung und Reaktion. Doch was braucht eine Organisation wirklich, um umfassend geschützt zu sein? Wer versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, stößt schnell an Grenzen: Der Markt ist unübersichtlich, Anbieter positionieren ähnliche Lösungen unter unterschiedlichsten Namen und Produkte lassen sich kaum eins zu eins vergleichen. Eine fundierte Entscheidung wird so schnell zur Herausforderung. Besonders dann, wenn die eigenen Rahmenbedingungen alles andere als gewöhnlich sind.
Dieser Vortrag schafft Orientierung. Er zeigt, welche Bausteine für umfassenden IT-Schutz tatsächlich notwendig sind – und beleuchtet dabei gezielt die besonderen Anforderungen des öffentlichen Sektors: strenge Compliance-Vorgaben, begrenzte personelle Ressourcen, gewachsene IT-Landschaften und die besondere Verantwortung im Umgang mit sensiblen Bürgerdaten. Denn Behörden und Kommunen brauchen nicht irgendeine Lösung, sondern eine, die diesen spezifischen Rahmenbedingungen tatsächlich gerecht wird.
Gerade unter diesen Voraussetzungen gewinnt eine Frage an Bedeutung, die weit über Funktionen und Features hinausgeht: Wem kann man im Umgang mit den eigenen Daten wirklich vertrauen? Die Wahl des Anbieters wird so zunehmend zu einer strategischen Entscheidung. Der Vortrag beleuchtet, warum der Rückgriff auf Anbieter außerhalb Europas unter dem Aspekt der digitalen Souveränität zum Risiko werden kann – und warum „Made in Germany" dabei mehr ist als ein Gütesiegel: Es steht für nachvollziehbare Datenhaltung, rechtliche Sicherheit und einen Partner, der die hiesigen Anforderungen wirklich versteht.
mit Andreas Lüning, Felix Adami und Rainer Baumgart
Workshop | 11:30 - 12:30 Uhr | Raum Oslo
IT-Sicherheit im Alleingang – geht das überhaupt noch?
Reicht das eigene Team, um Angriffe rechtzeitig zu erkennen? Oder ist der Punkt erreicht, an dem professionelle Unterstützung unverzichtbar wird?
Zum Einstieg werfen wir einen Blick auf reale Beispiele aus dem IT-Sicherheitsalltag – kurze Momentaufnahmen, die zeigen, wie leicht sich verdächtige Aktivitäten im Rauschen des Alltags verstecken können. Das Publikum ist eingeladen, live mitzuraten. Im Anschluss diskutieren wir offen – gemeinsam mit Florian Jörgens, CISO der Vorwerk Gruppe, und mit Ihnen als Publikum: Wie realistisch ist es, IT-Sicherheit vollständig mit eigenen Ressourcen zu stemmen? Wo sind die Grenzen erreicht, und was macht den Unterschied zwischen "wir kommen zurecht" und "wir haben ein Problem übersehen"? Welche Rolle spielen dabei Managed Security Services – und wird künstliche Intelligenz diese Aufgabe in Zukunft vielleicht sogar vollständig übernehmen können? Und selbst wenn: Kann man sich leisten, bis dahin auf Unterstützung zu verzichten?
Eine offene Runde mit Raum für unterschiedliche Erfahrungen, Widerspruch und Ihre eigene Einschätzung.
mit Manuel Beelen, Florian Kuckelkorn und Florian Jörgens
29. Oktober 2026
Vortrag | 09:45 - 11:15 Uhr | Raum Oslo
Incident Response entscheidet sich nicht nur im Serverraum
Ein Cyberangriff beginnt selten dort, wo Unternehmen ihn erwarten. Er trifft nicht nur Netzwerke und Systeme, sondern stellt vor allem die Organisation auf die Probe: Wer trifft im Ernstfall die Entscheidungen? Wer ist nachts erreichbar? Und wer hat den Mut, einen harten Schnitt zu setzen?
Dieser Vortrag zeigt anhand eines echten Falls aus der Praxis, warum technisches Können allein nicht reicht. Ein belastbares Krisenmanagement wird immer wichtiger. Als bei einem Unternehmen erste Hinweise auf einen aktiven Angriff auftauchten, war die Empfehlung klar: Internetverbindung trennen. Bis diese Entscheidung fiel, vergingen über drei Stunden – nicht aus Untätigkeit, sondern weil ein klarer Eskalationsplan fehlte.
Im weiteren Verlauf wurde deutlich, wie entscheidend professionelle Verhandlungsführung mit Erpressern sein kann: Die Angreifer hatten Daten gestohlen und drohten mit Veröffentlichung. Dem von Scotland Yard ausgebildeten Geiselnahme-Verhandler Michael Sjøberg gelang es, Vertrauen aufzubauen und wertvolle Zeit zu gewinnen. Zeit, um die Lage zu bewerten und Gegenmaßnahmen umzusetzen.
Der Vortrag macht greifbar: Incident Response ist keine reine IT-Aufgabe. Sie braucht vorbereitete Entscheidungswege, kluge Kommunikation und starke Partnerschaften – am besten bevor der Ernstfall eintritt.
mit Kira Groß-Bölting, Florian Kuckelkorn und Michael Sjøberg
Vortrag | 11:45 - 12:15 Uhr | Raum Oslo
Verkaufst du noch oder berätst du schon? Zwischen Vertrieb und Verantwortung
Der Security-Markt ist unübersichtlich geworden: Hunderte Hersteller, dutzende Kategorien und jedes Jahr neue Abkürzungen. Mittelständische Unternehmen können kaum noch beurteilen, welche Lösung zu ihnen passt und auf wen sie sich langfristig verlassen können. Deshalb kaufen sie oft das, was bekannt ist oder im Analystenbericht weit oben steht. Ob es funktioniert, zeigt sich erst im Ernstfall.
Aleksandra Glock, Director Operations und Mitglied der Geschäftsführung bei Infraforce, und Marie-Christin Kippar, Head of Channel & Alliances bei G DATA CyberDefense, sprechen darüber, was sich ändert, wenn ein IT-Dienstleister nicht mehr nur verkauft, sondern entscheidet.
Infraforce bewertet Hersteller seit Jahren nach einem eigenen Raster. Es umfasst Funktionsumfang, Zuverlässigkeit, Support, Unternehmenshintergrund und zunehmend auch geopolitische Faktoren. Im Vortrag wird dieses Raster offengelegt, auch mit den Kriterien, die in Ausschreibungen selten auftauchen und trotzdem über den Ernstfall entscheiden.
Aus Herstellersicht kommt die Gegenfrage: Was muss ein Anbieter liefern, damit ein Dienstleister diese Verantwortung überhaupt übernehmen kann? Es geht um benannte Eskalationswege statt Ticketnummern und um belastbare Zusagen jenseits des SLA-Textes. Außerdem geht es um die Frage, ob ein Hersteller es aushält, wenn sein Partner einem Kunden vom eigenen Produkt abrät.
mit Marie-Christin Kippar und Aleksandra Glock